Zusammenfassung
Eine persönliche Geschichte über meinen Weg zu TEDx: von den ersten Workshops über Theater und Rednerclubs bis hin zu meiner Arbeit als Fotografin auf der TEDx Bühne. Ein Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie Leidenschaft, Entwicklung und Begegnungen ein Leben verändern können.
Inhaltsverzeichnis

Mein erster Kontakt mit TEDx während der Promotionszeit
Im Jahr 2019 hörte ich zum ersten Mal von TEDx – in einem Workshop über Präsenz und Präsentationstechniken während meiner Promotionszeit.
Ben, unser Trainer, hatte bereits auf einer TEDx Bühne gestanden, spielte im Theater, hatte einen Doktortitel in Genetik und führte ein eigenes Unternehmen.
Ich erinnere mich an diesen Workshop, als wäre er gestern gewesen. Ich war hin und weg.
Kurz darauf begann ich, in meiner Freizeit statt Serien TEDx Vorträge anzuhören. Einige Wochen später wurde ich Mitglied in einer Theatergruppe. Drei Jahre später stand ich selbst vor dem Publikum, in einem weißen Kleid, und spielte in zwei Aufführungen mit.
Toastmasters: Der nächste Schritt auf meinem Weg
Dann wurde ich Mitglied des Rednerclubs Toastmasters in Köln. Das Reden wurde zu meiner Leidenschaft. Ich gewann Wettbewerbe, drehte Videos, besuchte zahlreiche Veranstaltungen und hielt dort Gastvorträge. Drei Jahre später bewarb ich mich schließlich selbst dreimal als Rednerin bei TEDx – und wurde auch dreimal eingeladen. Doch in die letzte Auswahlrunde schaffte ich es nicht.
Meine ersten Schritte hinter der TEDx Bühne
Im Jahr 2025 stand ich dennoch vor einer TEDx Bühne – aber nicht als Rednerin. Sondern mit meiner Kamera. Als Fotografin.
Ich hörte den Rednern zu und fotografierte sie auf der Bühne: im dramaturgischen Licht, im Schein der Bühnenleuchten, mit großen Schatten, die größer waren als die Redner selbst und die Bedeutung ihrer Worte unterstrichen. Ich stand direkt neben der Bühne und schaute ins Publikum, wo die Blicke der Zuschauer auf die Redner und ihre Präsentationen gerichtet waren.
Ich stand auch ganz oben im Kinosaal, in dem die Veranstaltung stattfand, wo ich den Überblick über die gesamte Kulisse hatte, und die Magie der Momente einfing.
Ich fing Gesten, Emotionen und die Präsenz der Redner ein. Das Mikrofon knisterte, doch sie blieben gelassen und ruhig. Viele Sätze sind mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
Begegnungen und Vorträge
- Prof. Dr. Samuel Stäbler verwandelte die Bühne in eine kleine Straße mit mehreren Straßenmusikern in einer Person, um seine Studie über Straßenmusik lebendig zu gestalten.
- Prof. Dr. Jochen A. Werner forderte Mediziner dazu auf, Patienten in Bezug auf ihren Wissensstand auf Augenhöhe zu begegnen.
- Dr. Monika Hein lud dazu ein, dem Partner richtig zuzuhören und zunächst zu versuchen, ihn zu verstehen, ohne direkt zu urteilen oder Lösungen zu präsentieren.
- Claudia Gersdor erinnerte mit ihrer persönlichen Geschichte über physische Einschränkungen daran, wie wertvoll körperliche Selbstbestimmung ist und wie man auch unter schwierigen Bedingungen Wege zu mehr Selbstbestimmung finden kann.
- Céleste Spahić zeigte, wie jede Person in der virtuellen Welt durch Algorithmen ihre eigene Realität kreiert – eine Realität, die meiner Ansicht nach oft nur ein Spiegel des eigenen Mindsets ist.
- Prof. Dr. David Matusiewicz teilte auf humorvolle Weise Lebensweisheiten, basierend auf seiner Erfahrung aus der Proktologie.
- Railey Molinario brachte ihre Impulse zur persönlichen Entwicklung ein.
- Roger Caesar kam aus Chicago, um zu erzählen, wie er ein traumatisches Erlebnis aus seiner Jugend in Resilienz, Inspiration und Stärke verwandelte.
- Mikaela Gallon lud ein, in der Interaktion, die Besonderheit unseres Gegenübers zu berücksichtigen, um die Kommunikation wirksamer und präsenter zu gestalten.
- Martin Svaneborg ermutigte auf humorvolle und provokante Weise dazu, einen Avatar für die Bühne zu kreieren.
- Marcel Pesch zeigte, wie einfach es heute sein kann, qualifizierte Mitarbeitende für ein Unternehmen zu finden – durch den Einsatz trainierter KI-Agenten. Demnach sollte der Fachkräftemangel bald der Vergangenheit angehören.
Mein Zertifikat für inspirierende Fotografie von TEDxEssen 2025
Am Ende stand auch ich auf der Bühne – mit einem Zertifikat für inspirierende Fotografie. Ich lächelte. Vom Herzen. Während ich das Zertifikat in den Händen hielt, wusste ich: Dies war erst der Anfang.
TEDxEssen 2025 Agenda
Moderatoren
Dirk Brückner & Dr. Viktoriya Sokolova
Redner
- Prof. Dr. Samuel Stäbler – Inspiring Human Generosity: Academic Insights from Street Music
- Dr. Monika Hein – The Voice of Compassion: Reclaiming Our Power to Connect
- Prof. Dr. Jochen A. Werner – Zwischen Algorithmus und Atemzug
- Claudia Gersdorf – Wirkung durch Selbstbestimmung. Der Rebel’s Guide.
- Céleste Spahić – Does ChatGPT Make Us Dumb or Finally Human? Unplug from the Algorithm – Become an [aɪ]fluencer
- Prof. Dr. David Matusiewicz – Prävention und Longevity
- Railey Molinario – The Missing Intelligence Behind Love, Leadership and Life
- Roger Caesar – Unstoppable! Turning Resistance into Resilience
- Marcel Pesch – Build Your AI Team and Scale Your Business
- Mikaela Gallon – Mind the Gap: A step by step guide for impactful presence
- Martin Svaneborg – Public Speaking is a Hoax – The Avatar of Great Speakers
TEDx Event Fotografie – Take Away
Am Ende kommen drei Tipps für gute Eventfotografie.
- Schwarz ist die Arbeitsuniform
- Mit Prisma, Spiegeln, Genelicht kann man interessante Effekte erreichen
- Bewegung, Bewegung und noch Mal Bewegung: ein citematisches Bild ist nur eine Frage des Momentes und der Persketive
